Kiten ist heutzutage so sicher wie der Kiter selbst. Eine gute Grundausbildung kann das Grundwissen grob vermitteln, der Kiter ist aber angehalten, sich mit seinem Material, den äußeren Gegebenheiten und der eigenen Fähigkeit und Erfahrung den nötigen Puffer einzuräumen.
Viele denken darüber nach, was das Kitesystem bietet, wenn ein Unfall passiert, viel wichtier ist es aber, sich aktiv Sicherheit einzubauen. Das heißt: Denke zwar darüber nach, wie Du Deine Hauptzugkraft minimieren kannst wenn Du z.B. in die Richtung eines Hindernisses gezogen wirst, halte aber einfach so viel Abstand zum Hindernis, dass diese Gefahr gar nicht entsteht. Wir sprechen hier von aktiver und passiver Sicherheit.
Zur aktiven Sicherheit gehören Maßnahmen, die Unfälle verhindern sollen, also aktiv, bzw. bevor etwas passiert.
Beispiele:
- Gutes Wissen
- Können
- Materialzustand
- Sicherheitsabstand
- Wetterentwicklung (Vorhersage und aktuelle Beobachtung)
- Safetysystem
- Psychische und physische Verfassung
- Leinen aufwickeln
- Vorfahrtsregeln
- Rücksicht
Zur passiven Sicherheit gehören Maßnahmen, die die Folgen von Unfällen verringern sollen, also passiv, bzw. wenn schon ein Unfall passiert ist.
Beispiele:
- Helm
- Weste/Protektoren
- Erstversorgung (1. Hilfe)
- Safetysystem
- Telefon, Funk
- Nummernliste, Notfallplan
- Skidoo/Boot
- VS-Gerät, Sonde, Schaufel